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Teardrops on your face
#1
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water like misery

[ let it wash away my sins, it´s coming down on me ]

you, him, her.

Du lebst mit deinen 24 Jahren das Bilderbuchleben schlechthin. In der High School deinen langjährigen Freund - und neuerdings Verlobten - kennengelernt, habt ihr beide nach dem Schulabschluss angefangen an der UCLA zu studieren, dann seid ihr zusammengezogen und vor ein paar Monaten ist dein sweetheart vor dir auf die Knie gegangen und hat um deine Hand angehalten. Deine beste Freundin Molly hat euch in ihrer Tanzschule den Hochzeitstanzkurs geschenkt und somit ist schon der erste Punkt der Hochzeits-To-Do-List erledigt. So - und wo ist jetzt der Haken, fragst du?

Berechtigte Frage, denn wenn dein Leben einfach so weitergehen würde, wäre es doch zu perfekt, oder? Keine Sorge, das Leben wird dir noch schön in deine Zukunftspläne grätschen.

Denn auch wenn gerade alles wie am Schnürchen läuft und du insgeheim schon die ersten Schwangerschaftstests gehortet hast (weil das erste Kind nach der Hochzeit in zwei Monaten schon was Schönes wäre), kann sich manchmal von einem Tag auf den anderen alles ändern. Nicht unbedingt, weil dir dein Verlobter fremdgeht. Oder du ihm. Auch nicht, weil er dir in einem tragischen Unfall genommen wird. Manchmal passiert etwas, das man nicht verstehen kann.

Von einem Tag auf den anderen sind die Gefühle nicht mehr die, die sie mal gewesen sind. Auf einmal fängt selbst das harmonischste Paar vermehrt an, zu streiten. Ist es der Druck von außen? Weil die perfekte Hochzeit, das erste Enkelkind, eine Ehe, die erst der Tod scheidet, erwartet wird? Genau kannst du es nicht sagen. Aber eines Tages tauchst du alleine in Mollys Tanzschule auf. Und er kommt nicht. Diskutiert, geschrien, gestritten. Klaffende Wunden in eure Beziehung, in eure Vertrautheit, eure Liebe gerissen.

Molly und du. Ihr wartet. Fünf Minuten. Zehn Minuten. Eine Stunde. Zwei Stunden. Er kommt nicht, kommt nie wieder. Ist nicht mehr Zuhause; es ist nicht mehr länger euer Zuhause. Nur noch deines. Allein, allein.

Naja, nicht ganz. Du hast Molly. Molly, die dich so fest in die Arme schließt, dass du kaum mehr atmen kannst, als dir die Tränen über die Wangen kugeln. Zu zweit steht ihr auf dem knarzenden Parkett des Tanzsaals.

Du hast Molly. Molly, die für dich da ist. Immer für dich da sein wird. Nicht umsonst nennt sie sich deine beste Freundin. Seit Jahren. Manchmal passt es einfach - und bei euch passt es. Geheimnisse gibt es nicht. Ihr seid ein Herz und eine Seele. Wart es immer. Werdet es immer sein.

Aber vielleicht ... vielleicht tut euch das gerade nicht gut. Vielleicht ist Molly zu viel da. Du hast Molly. Molly, die nach deiner Trennung die leere Seite deines eigentlichen Ehebetts-to-be für sich beanspruchen wird und dich halten wird, bis du weinend eingeschlafen bist. Du hast Molly. Molly, die dir aus diesem Loch helfen wird und nicht von deiner Seite weicht. Molly, die dir jeden Wunsch von den Augen ablesen kann. Molly, die für dich anruft und deine Hochzeit storniert. Molly, die für dich die ganzen Hochzeitskuchen-Proben im Kühlschrank essen wird (selbstlos wie sie ist). Molly, die dich mehr liebt, als alles und jeden auf der Welt. Als beste Freundin. Oder?

oder?
Molly und die gesuchte Dame - ich nenne sie jetzt einfach mal Ruby - sind schon seit Jahren beste Freundinnen. Man hat sich gegenseitig die Haare gehalten, wenn mal ein Gläschen zu viel getrunken wurde. Man hat sich füreinander stark gemacht, wenn einem Unrecht getan wurde. Man hat schon etliche Abende im Pijama auf dem Bett mit viel Eis, Chips und Rotwein verbracht und stundenlang nur geredet. Zwei junge Frauen, die einfach auf derselben Wellenlänge sind.

Durch Rubys gescheiterte Verlobung sollen die beiden noch mehr Zeit miteinander verbringen, als sie es sowieso schon immer getan haben - und Rubys gebrochenes Herz wird Molly bedingungslos an sie binden. Ruby leidet, trauert, ist fertig mit der Welt, schaut mal zu tief ins Glas, schüttet Molly ihr Herz aus und in einem Moment der Unachtsamkeit kommt es zu einem Kuss, der eigentlich einfach nur eine flüchtige Berührung zwischen besten Freundinnen sein könnte, und doch so viel mehr bedeutet.

Für Ruby vielleicht auf eigenartige Art und Weise ein Ventil für ihre Gefühle, für ihren Frust, für ihre Trauer, für das Suchen von Bestätigung in Zeiten der Zurückweisung. Für Molly vielleicht das Hinterfragen ihrer Gefühle, ihrer Sexualität und letztendlich vielleicht auch der Angst, für Ruby nur ein Lückenbüßer zu sein. Auf verquere Art und Weise - weil weder Ruby noch Molly sich bis zu diesem Punkt zum eigenen Geschlecht hingezogen gefühlt haben.

oder!
Wie du vielleicht ... also eventuell ... so ein bisschen rausgelesen haben könntest, bin ich durchaus für Herzschmerz, Chaos, Drama, Tränen und vieles weitere zu haben! Die beiden sollen in einer verqueren Situation stecken und müssen da irgendwie wieder rauskommen.
Natürlich kann man den Verlauf der Story nicht genau vorgeben (und ich würde auch noch mit dir plotten, wenn du magst - das Gesuch ist nur so etwas wie ein "Richtwert") - schön fände ich es aber ehrlich gesagt schon, wenn die zwei nach viel Auf und Ab doch noch irgendwie zueinander finden könnten. ♡

Wenn du den (Ex-)Verlobten suchen magst, wäre ich dafür auch zu haben. Wie gesagt: ich bin wirklich total offen und freue mich einfach über jemanden, der "Ruby" übernehmen mag. Und das nicht nur für eine Woche, sondern am besten auf lange Sicht. Das UCLA ist ein tolles Forum zum Wohlfühlen. Ich bin fast zwei Jahre hier und verschwinde auch nicht einfach so - wäre also toll, wenn du das auch nicht tust! (: Vor allem, weil Molly eigentlich selbst ein Gesuch ist und mir durch das Abhandenkommen des Suchenden schon mal ein wesentlicher Anschlussteil für sie verloren gegangen ist und ich ihr schon gerne eine tolle Story bieten mag, die viel Potential hat. So - ich schweife ab!

Also: Ich würde mich freuen, wenn du dich meldest (also: natürlich nur, wenn du Interesse hast! - wenn´s nicht so ist, würdest du dir mein Geschwafel bis hierhin aber vermutlich auch gar nicht mehr durchlesen, oder?)! Ich habe Skype, Discord und bin gut erreichbar, immer da fürs Plotten oder fürs Bequatschen. Meine Postingfrequenz variiert ein bisschen, die Länge auch - ich richte mich da aber relativ flexibel nach meinen Postingpartnern.
Ich bin eigentlich niemand der auf Avatarpersonen bei Gesuchen besteht, aber von Madelaine Petsch würde ich echt nur sehr ungern abweichen. Einfach, weil es so viel Bildmaterial von den zwei Damen gibt und sie mich ein bisschen zu dem Gesuch und Mollys Sinneswandel inspiriert haben. Well! Ich höre jetzt auf zu quatschen, sonst wird das noch länger. Wenn du Fragen hast, immer gerne her damit! ♡

Ich freue mich auf dich!


Nilonia @ Storming Gates





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